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Nachhaltiges Branding

Paul

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Hi, ich bin Paul und entwickle nachhaltige Marken für Unternehmungen, die wirklich was verändern wollen. Und da Wissen für alle da ist, teile ich es nur zu gerne.

Nostalgisches Branding

Vinz

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Nostalgie mit cleanem Sex-Appeal. Dafür stehe ich mit meiner Arbeit. Fancy Firlefanz brauche ich nicht, dafür steht Substanz und Echtheit bei mir ganz oben.

Anhalten um weiterzukommen (was wir aus 100 Podcast-Folgen gelernt haben)

  • vor 4 Tagen
  • 19 Min. Lesezeit




Anhalten um weiterzukommen


Es gibt einen Moment im Unternehmertum, den fast alle kennen – aber kaum jemand benennt: Man ist mitten im Tun und merkt plötzlich, dass man schon lange nicht mehr weiss, ob man noch auf dem richtigen Weg ist. Nicht weil man versagt hat. Sondern weil man nie angehalten hat, um das zu überprüfen. Genau das ist das Risiko. Nicht der Misserfolg. Die Betriebsblindheit.


Wer ständig produziert, optimiert, liefert – ohne je innezuhalten – läuft Gefahr, sich leise vom Kern zu entfernen. Nicht mit einem grossen Knall, sondern durch kleine Kompromisse, durch schleichende Gewohnheiten, durch Entscheidungen, die im Moment logisch erscheinen, aber im Nachhinein die Richtung verändert haben.



Warum Reflexion keine Schwäche ist


Viele Unternehmer verstehen Reflexion als Luxus. Als etwas, das man sich «irgendwann» leistet, wenn man mal mehr Zeit hat. Das ist ein Fehler. Reflexion ist keine Pause vom Führen. Sie ist Führung.

Wer sich nicht regelmässig hinterfragt, entwickelt sich nicht – er driftet. Und dieser Drift ist gefährlich, weil er leise ist. Man merkt ihn nicht von Tag zu Tag. Man merkt ihn, wenn man irgendwann zurückschaut und sich fragt: Wie sind wir eigentlich hier gelandet?


Bei MMM haben wir das am eigenen Leib erfahren. 100 Folgen, ein Jahr intensives Produzieren, wöchentliche Aufnahmen neben Familie, Arbeit, Alltag. Und irgendwann hat sich Vinz und Paul getroffen – nicht um neue Ideen zu spinnen, sondern um ehrlich hinzuschauen. Was haben wir eigentlich gemacht? Was wollten wir? Und was davon stimmt noch?


Aus diesem Treffen sind drei Reflexionsfragen entstanden. Keine abstrakten Konzepte – sondern drei Fragen, die jede Marke und jedes Unternehmen regelmässig stellen sollte.



Frage 1: Was hat gut funktioniert – und warum?


Die erste Frage klingt einfach. Ist sie nicht. »Was gut gelaufen ist« benennen die meisten schnell. Die starken Quartale, die guten Aufträge, die Formate, die ankamen. Aber das Warum dahinter? Das bleibt meistens unbeantwortet. Dabei steckt genau da die Information, die zählt.


War es das Thema, das zog? Oder die Art, wie es aufgebaut war? War es ein bestimmter Kundentyp, mit dem die Zusammenarbeit reibungslos lief – und wenn ja, warum? War es ein Prozess, der plötzlich funktionierte, weil jemand mehr Verantwortung übernommen hat? Wer nur das Was benennt, weiss nicht, was er wiederholen soll. Wer das Warum versteht, kann bewusst mehr davon schaffen.


Bei MMM hat das konkret dazu geführt, dass ein neues Format entstand – nicht geplant, sondern durch ehrliches Bohren in die Frage, was eigentlich funktioniert und warum. Manchmal öffnet eine einfache Frage Türen, die man vorher nicht mal gesehen hat.



Frage 2: Was hat Energie gezogen?


Das ist die unbequemere Frage. Nicht was war schwierig – sondern was hat wirklich abgefuckt. Was hat die Leute im Unternehmen belastet. Welche Kunden waren mühsam. Welche Prozesse haben jeden Tag ein bisschen Kraft gekostet, ohne dass jemand laut darüber gesprochen hat.


Diese Frage verlangt Ehrlichkeit. Und sie verlangt, dass man das Ergebnis auch ernst nimmt.

Bei MMM hat das geheissen: Es gab Formate, die man zweimal aufgenommen hat, weil sie sich einfach nicht richtig anfühlten. Die nicht zum Kern des Podcasts gepasst haben. Die rausgeflogen sind – nicht weil sie schlecht waren, sondern weil sie nicht stimmig waren.


Für Unternehmen kann das genauso ein bestimmter Kundentyp sein, ein internes System, das alle zwingt, auf eine Art zu arbeiten, die niemandem entspricht. Eine Aufgabe, die immer wieder liegen bleibt, weil sie niemand wirklich will. Eine Rollenverteilung, die historisch gewachsen ist, aber nie wirklich definiert wurde.


Wer das benennt und konkret entscheidet – das machen wir anders –, schützt Energie. Und schützt damit auch die Menschen im Unternehmen.



Frage 3: Wo sind wir vom Weg abgekommen?


Die dritte Frage ist die subtilste. Sie verlangt nicht nur Rückblick, sondern Einordnung.

Nicht jede Veränderung ist Verwässerung. Nicht jede Anpassung ist Verrat an der ursprünglichen Idee. Manchmal entwickelt man sich weiter – bewusst, richtig, notwendig. Aber manchmal passiert etwas anderes: Man macht kleine Kompromisse, die im Moment harmlos wirken, und auf einmal ist man an einem Punkt, den man nie angesteuert hat. Der Unterschied zwischen den beiden: Weiterentwicklung ist eine Entscheidung. Verwässerung ist ein Prozess, den man nicht bemerkt hat.


Bei MMM war das die Frage nach der Länge der Folgen, nach den Skripten, nach den Formaten. Was davon war bewusste Weiterentwicklung – und was hatte sich einfach so eingeschlichen? Diese Frage hat zu konkreten Entscheidungen geführt: Klarerer Aufbau, weniger Vorbereitung, dafür mehr Fokus. Und das Bekenntnis, nicht auf Performance zu optimieren, wenn das bedeutet, die eigene Stimme zu verlieren. Das gilt für jeden Podcast. Und für jedes Unternehmen.



Was 100 Folgen wirklich bedeuten


Wir sagen das ohne Koketterie: 100 Folgen sind kein Selbstläufer. Nicht neben Kindern, Kundenprojekten, Alltag. Nicht wenn man sich vornimmt, keine generischen Inhalte zu produzieren, sondern etwas, das wirklich Substanz hat.


Was in diesem Jahr entstanden ist, sind nicht nur 100 Episoden. Es ist eine Haltung, die sich geschärft hat. Eine Sprache, die sich gefunden hat. Eine Klarheit darüber, für wen MMM eigentlich gemacht wird – und für wen nicht. Und es ist ein echtes Dankeschön wert.


Danke an alle, die von Anfang an zugehört haben. An alle, die irgendwo eingestiegen sind und geblieben sind. An alle Gäste, die ihre Zeit und ihre Perspektiven eingebracht haben. Und an alle, die geschrieben, kommentiert, bewertet und weiterempfohlen haben – weil das genau das ist, was einem Podcast wie MMM den Rücken stärkt. Ihr habt diesen Podcast zu dem gemacht, was er ist. Wir danken euch von Herzen!


Takeaways — 3 Fragen für deine Marke


Wenn du diesen Beitrag mit einer konkreten Handlung verlässt, dann mit dieser:

Nimm dir in den nächsten Wochen bewusst Zeit – nicht als Meeting, sondern als echten Ortswechsel – und stell dir diese drei Fragen:

  1. Was ist in den letzten 6 bis 12 Monaten richtig gut gelaufen – und warum?

  2. Was hat Energie gezogen, was hat abgefuckt – und was lernst du daraus?

  3. Wo bist du vom ursprünglichen Weg abgekommen – bewusst oder unbewusst?

Nicht um Bilanz zu ziehen. Sondern um klarer vorwärtszukommen.

Marken entstehen nicht durch das, was man aufbaut. Sondern durch das, was man sich regelmässig hinterfragt.



Jetzt reinhören


Folge 100 ist kein Jubiläumsevent – es ist eine ehrliche Reflexion. Vinz und Paul sprechen über das, was wirklich passiert ist in diesem Jahr: Was funktioniert hat, was nicht, und wo MMM bewusst eine neue Richtung einschlägt. Einfach mal anhalten um weiterzukommen eben. Hör rein – auch wenn du Folge 1 nicht kennst.












Bildtext: Hal an um weiter zu kommen


Das Transkript zu E100

Vinz: Wenn du als Marke nie stehen bleibst, um kurz innezuhalten, merkst du nie, ob du noch auf dem richtigen Weg bist. Das ist der Titel unserer 100. Folge. Alles Gute, lieber Paul – 100 Folgen haben wir mit dieser im Kasten.


Wir haben nicht einfach 100 Mal irgendetwas rausgehauen. Wir haben ehrlich gelernt. Wir haben vieles wieder verworfen. Wir haben den Podcast innerhalb dieser 100 Folgen verändert. Und vor allem haben wir in sehr vielen Momenten reflektiert. Und genau darum sind wir heute an einem ganz anderen Punkt als am Anfang.


Und genau um dieses Thema soll es in unserer 100. Folge gehen. Nicht um zu feiern, sondern um zu reflektieren. Und um euch, die hier zuhören und zuschauen, unsere Learnings aus diesem ganzen Prozess mitzugeben – damit ihr das auch auf eure eigene Situation adaptieren könnt. Regelmässig stehenbleiben, um vorwärts zu kommen.


Lieber Paul, ich übergebe dir das Wort. Was hast du auf dem Herzen? Hau mal raus!


Paul: Danke dir fürs galante Anmoderieren. Ich finde, alleine daran hat man gemerkt, dass du mittlerweile ein Profi geworden bist nach 100 Folgen Podcasten. Was du eben noch müde wirktest – und jetzt gehst du da im ersten Schwung einfach mega flüssig durch. Megaschön.


In erster Linie bin ich einfach nur glücklich, dass wir es durchgezogen haben. Ich bin ordentlich stolz auf uns, dass wir das trotz all der Widerstände, die es gab – vor allem persönlicher und privater Natur – mit einem vollgepackten Alltag mit kleinen Kindern trotzdem noch gestemmt haben. Und zwar so, dass es aufeinander aufbaut. Wir haben am 1. April vor einem Jahr begonnen. Den eigentlichen Geburtstag hatten wir schon – und jetzt endlich Folge 100. Das fühlt sich einfach toll an.


Und ich bin so froh, dass uns mehr als zwei Leute hören. Es sind deutlich mehr als zwei – aber die positiven Rückmeldungen, die wir bekommen haben, und der Rückenwind, den wir uns damit aufgebaut haben, das Wissen, dass es euch da draussen gibt und ihr uns zuhört, manchmal mitfiebert, Tipps gibt, alles Mögliche macht – das ist einfach schön. Das gibt Rückenwind, um zu sagen: Wir machen weiter.


Falls jetzt irgendjemand Angst hatte, nach Folge 100 sei hier Schluss: Es ist gerade picke packe voll mit allem drum und dran. Aber wir blicken kurz zurück und ziehen genau in dem Rhythmus weiter durch, wie wir begonnen haben. Jede Woche zwei Folgen, Branding ohne Bullshit. Es wird unsere Formate wieder mehr geben. Es wird sogar ein paar Specials auf YouTube geben in Zukunft – wir haben da noch was in Planung. Direkt zu Folge 100 haben wir es nicht geschafft, aber es wird was kommen. Und wir werden auch weiterhin Interviews haben.


Ein ganz grosses Dankeschön an alle Gäste und Gästinnen, die bei uns zu Gast waren. Es war einfach mega schön, dass wir irgendwann – nach Folge 50 – mit der nötigen Selbstsicherheit gesagt haben: Wir öffnen die Bühne, um einfach coole Gespräche mit anderen Leuten über das Thema Marke zu führen. Das waren richtig schöne Momente. Zwar auch die Momente, die am anstrengendsten waren – mit Postproduktion, Planung und allem drum und dran. Aber ich will sie nicht missen.


Das Schönste, wenn man so will: Wir haben irgendwie unsere Basis gefunden. Wir wissen nach 100 Folgen mehr denn je, was wir eigentlich wollen, für wen wir den ganzen Spass machen – in erster Linie für euch da draussen – und worauf es ankommt. Und dass es für uns ein gutes Trainingslager ist, hier am Ball zu bleiben, Themen durchzuwälzen und allen Leuten da draussen, die Interesse haben, Licht zu machen, was es mit Marke und Branding eigentlich auf sich hat. Das geht mir alles durch den Kopf – fast eine eigene Podcastfolge.


Vinz: Genau. Du warst ja kürzlich bei mir. Wir haben die Folge etwas anders aufgebaut – direkt vor Ort aufgenommen. Wir haben gemerkt, dass es – wie bei vielen Unternehmen da draussen – zu viele sind, die ständig am Sägen, am Produzieren, am Entwickeln, am Optimieren sind.


Es hat sich jetzt etwas gereimt – aber sie bleiben nie stehen. Sie machen nie eine Pause, um zu reflektieren. Und genau darum besteht die Gefahr für Betriebsblindheit. Dass man die Richtung verliert. Dass man sich vom Ursprung, den man vielleicht mal hatte, ein Stück weit entfernt. Und auf einmal merkt man zu spät, dass man sich irgendwo verzettelt hat.


Man ist auf gut Deutsch gesagt im Strudel. Und währenddessen merkt man: Das ist eigentlich unser tägliches Brot. Das, was wir immer predigen – lasst euch ehrlich reflektieren. Wo seid ihr noch auf Kurs? Wo haben sich vielleicht Dinge entwickelt, die positiv sind, die aber vielleicht auch von der ursprünglichen Idee abgedriftet sind?


Darum sind wir auch auf dieses Thema gekommen. Reflexion ist wichtig. Es ist kein Rückschritt, sondern in der Regel aktive Führung. Wer sich nicht regelmässig hinterfragt und den Mut hat, gewisse Sachen anzupassen, zu ändern oder auch einen Schritt zurückzugehen, der entwickelt sich nicht. Er driftet einfach ab.


Wie beim Aquaplaning – auf einmal bist du einfach am Arsch. Und das passiert leise. Das haben wir auch gemerkt, schon jetzt im Podcast. Kleine Anpassungen hier, kleine Kompromisse dort – und auf einmal ist man an einem völlig anderen Punkt. Darum haben wir heute quasi drei Reflexionsfragen mitgebracht, die wir uns bei deinem Besuch auch gestellt haben.


Als wir das anteaserten, haben wir gesagt, wir machen auch ein kleines Rebranding. Wir dachten einfach, wir starten morgen Chapter 2 – und gehen wieder vollgas fokussiert in die nächste Runde.


Paul: Profis halt, ne?


Vinz: Wenn du nichts zu ergänzen hast, gehen wir direkt in die Fragen rein. Wie ihr eure Marke reflektieren könnt.


Paul: Du kennst mich. Eine Sache liegt mir dann doch noch auf dem Herzen. Ich möchte das noch kurz ausführen. Wir sehen uns ja nicht so oft – mit dem Abstand zwischen Interlaken und Luzern. Und wenn wir uns sehen, dann ist es immer Zeit für viele Gespräche und lange Spaziergänge draussen an der frischen Luft, weil man da einfach angenehmer denkt und man das nicht digital machen muss.


Du hast in Form von Spaziergängen, gutem Essen und einfach Zeit zum Austauschen ganz andere Möglichkeiten geschaffen, um zu reflektieren. Ich kann das allen nur empfehlen, die irgendwo das Gefühl haben, festzustecken oder ohnehin eine Jahresreflexion planen: das nicht als Standard-Meeting abzutun, sondern wirklich einen Ortswechsel anzubieten, gutes Essen dabei, alle Geräte ausschalten – und dann wirklich erst in den mentalen Zustand zu kommen, in dem man reflektieren kann.


Denn was du davor angeschnitten hast, war ja eine ganz logische Entwicklung. Wir nehmen einmal die Woche auf, digital. Wir beschäftigen uns im Alltag automatisch mit unserem Podcast. Du kennst mich – ich sehe immer noch hier was und dort was, habe da noch eine lustige Idee und versuche das immer schon vorzubereiten und umzusetzen. Wir schicken uns andauernd Sprachnachrichten hin und her. Und du bist zum Glück die Brandung für mich, der das einordnet und sagt: »Nein, guck mal – wir bleiben hier lieber auf Linie. Lass das noch nicht, versuch das vielleicht später mal.«


Das ist die Leitplanke, die du im täglichen Gebrauch bist – und die ist super wichtig. Aber es braucht trotzdem wirklich so einen Schlussstrich ab und an, zu sagen: Bis hier hin, jetzt erstmal Pause, jetzt erstmal reflektieren, um sich wieder neu zu fokussieren – auf die Sachen, die gut gelaufen sind, schlecht gelaufen sind und vor allem auf die Fragen, die du jetzt vorbereitet hast.


Vinz: Dann verliere ich keine Zeit mehr. Die erste Frage, die wir uns gestellt haben, ist: Was ist gut gelaufen und warum? Also nicht einfach nur, was war gut – sondern was hat funktioniert, und warum hat es funktioniert?


Was wir uns wirklich auch gefragt haben: Welche Folgen sind besser angekommen? Wegen dem Thema? Wegen der Art und Weise, wie wir das Thema durchgenommen haben? Wegen dem Aufbau der Folge? Oder generell, wie wir das verbildlicht haben?


Da kann man sehr ins Detail gehen – auch wenn man im Unternehmen so eine einfache Frage stellt. Vor allem das Warum. Da kann man in eine so tiefe Ebene reinkommen, dass sich einem richtige Welten an Klarheit oder Unklarheit eröffnen.


Was man sich hier stellen könnte – nicht für einen Podcast, sondern für ein Unternehmen: Welche Aufträge waren stark? Warum waren sie stark? Sind es vielleicht spezielle Kunden, eine Nische von Kunden? Oder war es ein anders getakteter Ablauf in der Zusammenarbeit? Wirklich einmal in die Tiefe gehen. Nicht einfach sagen: »Auftrag Müller ist super gelaufen.« Sondern: Warum? Wirklich auseinanderschälen.


Oder sich fragen: Welcher Kunde hat wirklich gepasst – auch von menschlicher Art her? Vielleicht ist es eine spezielle Nische. Dann merkt man, dass man sich in der Zielgruppe spitzer positionieren kann. Man merkt innerhalb eines Jahres: 30 Prozent unserer Aufträge waren Kunden aus der Branche X. Und mit ihnen ging die Zusammenarbeit viel leichter, viel einfacher. Weniger Diskussionen – auch über den Preis – weil die Qualität der Dienstleistung oder des Produkts ganz anders wahrgenommen wurde. Dann kann man sagen: Wenn wir uns nur noch auf diese Nische fokussieren würden, fällt uns automatisch viel Ballast weg. So erleichtert man sich selbst und es entsteht mehr Freude.


Ich will nur sagen, was für ein Rattenschwanz an so einer einfachen Frage dranhängen kann. Das Ziel ist: mehr von dem, was dem Unternehmen und dem Markt gut tut – und das wirklich bewusst.


Paul: Das ist für uns ganz spannend zu sehen, welche Folgen wirklich erfolgreicher waren als andere. Natürlich sind Interviews in Summe ein bisschen erfolgreicher als die regulären Folgen, weil da eine Person von aussen kommt, die ihre eigene Zielgruppe mitbringt und auch der Zielgruppe ausgespielt wird. Ich kenn das selbst – wenn ich weiss, jemand ist irgendwo zu Gast, höre ich mir halt die eine Folge an. Ist ja ganz logisch.


Und es gab aber auch Folgen – eine zum Beispiel war etwas wie »sieben Anzeichen von bla bla bla« – die häufiger gehört wurde als andere. Das lag natürlich zum Teil am Titel. Und nun kann man sehr leicht sagen: Okay, der Titel ist erfolgreich, wir kopieren das jetzt noch zehnmal, damit wir mehr Klicks bekommen.


Ich finde, da ist es wichtig, immer nachzufragen, ob das zu einem passt, ob das zur Markensubstanz passt. Denn wir hätten sehr leicht schon nach Folge 20 optimieren können: Welche Sachen werden auf YouTube gesucht, welche Titel werden häufig geklickt, welche Thumbnails lassen gerne draufklicken? Wären dann aber nicht mehr »Branding ohne Bullshit« gewesen. Denn da sind zum Teil Titel, die so generisch und so furchtbar klingen, dass wir uns gesagt haben: Wir haben über 100 Folgen einen eigenen Stil entwickelt, eine eigene Sprache, eine eigene Stimmung. Das ist uns mehr wert, das beizubehalten, statt auf reine Performance zu optimieren. Das wären nicht wir.


Und da kann ich allen Marken nur mitgeben: Lasst euch nicht verleiten, auf Performance zu optimieren, sondern bleibt euch lieber treu. Das ist auf lange Sicht viel mehr wert. Dadurch zeugst du von Standhaftigkeit, von eigener Qualität, von der Haltung, die du mitbringst. Du versuchst nicht, der nächste Podcast zu sein, der in die Marketingcharts kommt, weil er Themen wiederkäut wie alle anderen – sondern du hast eine eigene Sprache, eine eigene Stimmung, einen eigenen Stil. Und deswegen kommen Leute zu dir.


Das ist diese Nahbarkeit und Persönlichkeit, die heutzutage – gerade mit KI und der Überflut an Informationen – wirklich nachgefragt wird. Deswegen höre ich mir viele Podcasts an: weil ich die Leute dahinter schätze. Und deswegen höre ich mir viele Podcasts auch nicht an: weil es generisches Blabla ist.


Vinz: Genau. Und zu diesem Thema ist sogar noch spontan eine neue Kategorie entstanden, die wir in Zukunft auch bespielen wollen. Den Namen sage ich jetzt noch nicht – den nennen wir nächstens. Aber so entstehen einfach viele Sachen, auf die man sonst gar nicht kommen würde. Einfach tiefer bohren.


Paul: Da könnte ich mich drauf freuen.


Vinz: Weiter zur zweiten Frage – das klassische Gegenteil: Was ist nicht so gut gelaufen, und was sagt das über uns aus? Also wirklich nicht schönreden. Welche Dinge haben Energie gezogen? Welche Kunden waren mühsam? Welche Themen haben generell nicht funktioniert?


Wir haben mal eine eigene Folge darüber gemacht, wo wir einen »Darling« im Raum hatten, der einem im Herzen liegt, aber auf gut Deutsch gesagt einen Scheissdreck bringt – im Gegenteil, er ist unnötiger Ballast. Und da haben wir uns auch ehrlich hinterfragt. Nicht nur bei deinem Besuch zum 100-Folgen-Jubiläum, sondern auf der ganzen Reise.


Wir hatten eine Aufnahme, die wir zweimal gemacht haben, weil wir uns in einem Thema verrannt hatten und uns danach einfach schlecht gefühlt haben. Wir haben gemerkt, dass das gar nichts mit unserer eigentlichen Idee vom Podcast zu tun hat. Das hat keinen Platz. Unser Ziel ist: locker, ohne Bullshit, Markenthemen für Leute erklären, die das im Alltag anwenden können.


Darum ist diese Frage so wichtig. Was sind im Unternehmen die Energieräuber? Das können auch banale Sachen sein – vielleicht ein System, das alle frustriert, weil es null Handlungsspielraum bietet, weil es einmal so definiert wurde und alle dazu gezwungen sind, einfach mitzumachen. Anstatt zu sagen: Das ist unsere grobe Linie – jeder soll individuell seinen Weg finden, damit alle Spass haben.


Hier einfach noch tiefer reingehen als bei Frage 1. Und dann klar definieren: In diesem Fall wird das jetzt kategorisch ausgeschlossen. Das machen wir anders. Hier wieder Klarheit finden durch bewusste Reibung.


Paul: Plus Räume schützen – und vor allem die eigenen Mitarbeitenden schützen im Unternehmen, in der Marke. Weil alles, was zu offen und zu unklar ist, zu offenen Fragen führt, zu Unverständnis, dazu, dass Leute nicht genau wissen, wie sie damit umgehen sollen.


Es braucht Vertrauen in die Mitarbeitenden: Du hast eine klare Rolle, eine klare Verantwortung für deinen Bereich. Wir vertrauen dir, dass du das gut machst. Du darfst das so ausfüllen, wie es sich für dich richtig anfühlt, weil du im besten Wissen und Gewissen handelst. Umgekehrt darf das natürlich nicht so offen sein, dass man sich überfordert fühlt.


Bei uns im Podcast war es auch so: Wir haben Formate ausprobiert, bei denen wir gemerkt haben, die machen für uns keinen Sinn. Also haben wir sie sein lassen. Ich habe mir zeitweise mega viel Arbeit gemacht mit Kapitelmarken und Beschreibungen – bis daraus ein System entstanden ist.


Da fällt mir ein Bild ein: Man gibt sich manchmal Stützräder, damit man am Anfang sicher unterwegs ist. Wie auch unsere Skripte, die wir vorbereiten. Mit der Zeit und der Erfahrung, mit der Summe an Folgen, wurde das immer weniger. Bis zu dem Punkt, wo wir sagen: Wir schaffen es kaum unter eine halbe Stunde. Obwohl wir nur noch drei effektive Punkte und drei nächste Schritte pro Folge mitbringen, wenn wir vorbereiten.


Bei jeder anderen Folge – wenn Vinz ein Thema mitbringt – weiss ich nicht, was das Thema ist. Ich reagiere einfach drauf, und umgekehrt genauso. Und da reicht es, sich vorzubereiten – einfach viel weniger als vorher. Weil man weiss: Wenn wir ins Reden kommen, sind wir oft einer Meinung, kommen immer an ähnliche Punkte raus, weil Marke zum einen unglaublich komplex ist und auf der anderen Seite immer dasselbe bleibt.


Aber es ist wichtig einzuordnen: Was kann man weglassen? Was stört? Was hält auf? Womit schützt man sich, wenn man es weglässt? Wir haben entschieden: Fokus sind KMUs – denen wollen wir helfen. Die haben so viele Möglichkeiten da draussen. Und Marke ist die Superkraft, die alles zusammenbringt.


Vinz: Genau, das ist eigentlich auch schon ein bisschen der dritte Punkt. Man fragt sich: Wo sind wir vom ursprünglichen Weg abgekommen? Du hast schon gewisse Sachen angesprochen. Bei uns waren es Kategorien, die wir ausprobiert haben und bei denen wir gemerkt haben: nein, das ist eigentlich Bullshit. Genau das, was wir nicht wollen.


Es sind Fragen wie: Was haben wir am Anfang wirklich gewollt? Was war das Ziel? Wofür wollten wir stehen? Und das Spannende dabei ist, dass man sich nicht nur auf das Gute oder das Schlechte fokussiert, sondern beides gesund gegenüberstellt: Weiterentwicklung versus Verwässerung.


Weil sich automatisch immer etwas verändert – vor allem in einem Unternehmen. Es kommen Sachen dazu oder verschwinden langsam. Das ist der Lauf der Dinge. Aber man sollte sich gezielt fragen: Ist das Weiterentwicklung oder Verwässerung?


Da konnten wir auch gewisse Punkte ausschälen. Wie angesprochen mit verschiedenen Formaten. Oder was uns mit der Länge der Folgen beschäftigt hat. Dass wir uns bewusst entschieden haben für einen klareren Aufbau, lieber etwas weniger vorbereiten. Zumindest mir geht es so: Wenn ich 30 Minuten plane, wird es meistens eine Stunde. Darum plane ich nur noch 15 Minuten – und dann sind wir schön wieder eine halbe Stunde.


Das Spannende: Dass der eine inzwischen weiss, was der andere mitbringt. Dann entsteht aber auch ein Spannungsbogen, weil teilweise komplett andere Ansichten reinkommen. Und weil solche Themen – vor allem im Bereich Markenentwicklung – so vielschichtig sind, hilft es euch, die das verfolgen, das vielleicht anders aufzusaugen oder von einem anderen Winkel her zu verstehen.


Der Unterschied muss klar definiert sein: Entwicklung heisst, bewusst zu entscheiden. Verwässerung ist eher passiert – einfach nebenbei. Das sind die kleinen Splitter, die sich so einnisten. Und wenn man die nicht bewusst wahrnimmt und dann ausmerzt oder als Möglichkeit sieht, sich weiterzuentwickeln, dann verwurstelt das irgendwo durch und verwässert den ganzen Kuchen.


Paul: Ich würde noch den Punkt »Schärfen« mit einbringen. Als wir uns getroffen haben, habe ich noch mal alle Punkte aufgezählt, die man noch so machen könnte – weil ich mich die ganze Zeit mit diesen Themen auseinandergesetzt habe. Ein Newsletter wäre mega cool. Man könnte auch ein Bezahlformat einbringen. Wir haben dann kurz rumgesponnen: Der Newsletter, coole Sache. Was wäre, wenn wir zu jeder Folge noch ein PDF raushauen, das man sich runterladen kann? Oder gelegentlich Specials?


Man hört, wie schnell aus vielen kleinen Ideen sehr viel wird – und vor allem sehr viel Arbeit. Ich finde es jedes Mal spannend, wenn man erst aufzählt, was alles möglich wäre, welche Richtungen es gibt, welche Punkte vielleicht perfekt ineinandergreifen könnten – und dann aber rigoros schärft und sagt: Das ist jetzt noch nicht der Fall.


Wenn ihr wollt: Wir haben einen Newsletter, der noch nicht regelmässig erscheint. Aber es gibt die Liste. Wenn ihr euch eintragt, kriegt ihr ein schönes PDF von uns als Dankeschön. Irgendwann werden wir das aktivieren. Jetzt, Folge 100, haben wir es nicht geschafft. Aber spätestens wenn das Special-Video auf YouTube kommt, schreiben wir euch eine Mail.


Es gibt so viele Ideen. Wir schaffen nicht alles umzusetzen – wir haben einfach nicht die Power, das Geld oder die Zeit dazu. Aber die Ideen gibt es. Und dann Fokus zu halten: Wir ziehen jetzt erst mal mit den Folgen regulär durch. Jeden Tag ein Shortclip auf YouTube, neuerdings auch auf TikTok – das kam noch dazu. Es passiert die ganze Zeit was. Aber es muss auch halbwegs geordnet funktionieren – in abgegrenzten Experimenten. TikTok läuft jetzt erstmal 30 oder 60 Tage, dann gucken wir, ob es uns Spass macht, ob es was bringt oder ob wir es einstampfen.


Dieses Verwässern kommt manchmal auch daher, dass man sich zu Beginn zu viel vornimmt, was man gar nicht halten kann.


Vinz: Was ich noch ergänzen will: Das Thema Rollenverteilung ist bei uns gegen Schluss immer relevanter geworden. Das ist für viele Unternehmen ein naheliegendes Thema, das viele aber gar nicht so auf dem Schirm haben. Es entsteht dann einfach nebenbei, oder alle machen irgendwie gefühlt alles.


Man kann es sich aber richtig einfach machen. Bei uns ist es so: Paul hat in der Regel die Folgen geschnitten und Shorts gemacht. Ich habe Shorts geplant und rausgepostet. Dann haben wir gemerkt: Es ist zu viel, wir müssen es anders machen. Jetzt ist das Thema Shorts wirklich bei mir. Paul macht die ganzen Folgen und den Blog. Damit fühlen wir uns viel wohler. Ich habe endlich die Chance, meiner generellen Abneigung gegenüber Content und Social Media etwas entgegenzuwirken – und mich gezwungenermassen wieder tiefer damit zu befassen.


Das sind dann auch wieder Chancen, die man bewusst wahrnimmt und definiert – und die einem das Leben einfacher machen. Oder man lernt extrem viel und entwickelt sich zwangsläufig weiter.


Paul: Man muss Entwicklungen auch erst mal die Möglichkeit und den Raum geben. Wir haben vor dem Start – glaube ich – acht oder zehn Folgen direkt vorproduziert und erst dann die erste rausgehauen. Dann haben wir gesagt: Entweder wir sagen nach Folge 1, das wird nichts – oder wir hauen die anderen auch raus und machen weiter.


Das ist ja eine Entwicklung, die man auch nach Folge 20 noch hätte stoppen können. Manchmal ist es gut, eine Entwicklung bewusst zu stoppen. Man kann auch hinterfragen: Lohnt sich das Ganze, was wir hier machen?


Ich habe jetzt nochmal alle Zahlen zusammengezählt: Wir sind in Summe mit YouTube und Podcast bei 5.500 Downloads über alle Folgen. Für uns – keine Ahnung – lohnt es sich oder nicht. Es ist eine Zahl, aber eine, die uns glücklich macht und mit Stolz erfüllt, weil es viel ist. Im Vergleich ist es für andere vielleicht extrem wenig. Aber man könnte auch sagen: Wir analysieren das und gucken, ob es sich rein von der Zahl her lohnt, weiterzumachen.


Ich finde genauso relevant sind die emotionalen Beweggründe: Natürlich machen wir weiter. Es macht Spass. Man hat sich etwas aufgebaut. Und man hat diese Entwicklung – wir machen jede Woche was, hauen das raus und gucken, was passiert. Dem Ganzen haben wir eine Chance gegeben. Und sieh da, wo wir jetzt stehen.


Leute reagieren anders darauf, wenn wir sagen: »Wir haben schon 100 Folgen«, als wenn wir sagen: »Wir haben gerade einen Podcast gestartet.« Das ist nur die Summe aller Teile, die Summe aller Folgen – und die hat das möglich gemacht.


Vinz: Genau. Alles noch mal in die drei Punkte, die man sich für seine Marke, sein Unternehmen stellen kann:


Nummer eins: Was ist in den letzten sechs bis zwölf Monaten richtig gut gelaufen – und wichtig: warum? Und sich dessen bewusst sein.


Frage 2: Was hat Energie gezogen? Was hat einen richtig abgefuckt? Und was lernen wir daraus?


Und die dritte Frage: Wo sind wir von unserem ursprünglichen Weg abgekommen – bewusst und unbewusst? Und dann gilt es, eine Entscheidung zu treffen. Wie du gesagt hast: Wir müssen entscheiden, was wir bewusst weiterentwickeln, was wir konkret anpassen – und wo wir uns schärfen. Damit wir in unserem Fall für die nächsten hoffentlich 100 Folgen wieder etwas mehr Feuer haben, mehr Power, mehr Energie, um am Ball zu bleiben.


Paul: Dranbleiben und durchziehen. Und das natürlich mit euch, die uns da draussen zuhören. Wenn ihr irgendwelche Fragen oder Wünsche an unser Format habt, dann sagt das gerne. Ich habe zum Anlass des Jubiläums gefragt: Habt ihr irgendwelche Wünsche? Und da kamen zwei coole Fragen rein, zu denen wir eigene Folgen machen werden innerhalb der nächsten Wochen.


Ihr könnt Teil davon sein, ihr könnt das Ganze mitbestimmen, ihm eine Richtung geben – je nachdem, was ihr haben wollt. Und wir werden weiter durchziehen, uns weiter schärfen und weiterentwickeln. Ob wir es bis Folge 200 schaffen werden, können wir niemandem versprechen – weil wir zwischendurch auch mal reflektieren und dann weitermachen. Aber das ist gerade das Ziel.


Vinz: Und etwas, auf das ich mich persönlich schon fast am meisten freue – das ist unser Abschlusssatz, mit dem wir irgendwann mal einen Kalender produzieren werden.


Paul: Du hast es jetzt ohne Witz über 60 Folgen lang gesagt, dass es einen Kalender geben wird. Jetzt muss es ihn doch mal geben.


Vinz: Genau. Jetzt müssen wir das wirklich mal machen. So – der literarische Guss am Schluss:


Marken entstehen nicht durch das, was man aufbaut, sondern durch das, was man sich regelmässig hinterfragt. Wer sich nicht reflektiert, entwickelt sich nicht, sondern entfernt sich meistens immer mehr vom Kern. Deshalb an euch hier draussen, die Marken und Unternehmen haben: Reflektiert regelmässig – privat wie auch für das Unternehmen. Es ist so etwas Simples, aber es hat so viel Potenzial, sich und die Marke weiterzuentwickeln. Hoffentlich zum Besseren.


Paul: Danke für den schönen Schlusssatz. Danke nochmal an euch, die uns seit einem Jahr – oder vielleicht auch kürzer oder länger – begleiten, folgen und reinhören. Wenn ihr uns was schenken wollt zur hundertsten Folge, dann ist es ein Abo, ein Like und eine Bewertung. Das hilft extrem, das Format noch mehr nach draussen zu streuen und noch mehr Leute daran teilhaben zu lassen. Und ansonsten: Schlagt uns Dinge vor, die wir angehen sollen. Wir sind auf jeden Fall bereit. Wir machen weiter. Jeden Dienstag, Freitag – vielleicht auch mal einen Tag später, wenn wieder viel dazwischenkommt. Wir sind auf jeden Fall da und machen hier Branding ohne Bullshit für und mit euch.


Vinz: Genau. Hey, danke vielmal – und dann würde ich sagen: bis zum nächsten Mal, zur Folge 101. Hau rein!


Paul: Wahnsinn. Zweite Staffel – das wird schön, Vinz. Ich freue mich auf jeden Fall. Hau rein und bis dahin. Ciao.


Vinz: Genau. Ciao!


 
 
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