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Nachhaltiges Branding

Paul

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Hi, ich bin Paul und entwickle nachhaltige Marken für Unternehmungen, die wirklich was verändern wollen. Und da Wissen für alle da ist, teile ich es nur zu gerne.

Nostalgisches Branding

Vinz

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Nostalgie mit cleanem Sex-Appeal. Dafür stehe ich mit meiner Arbeit. Fancy Firlefanz brauche ich nicht, dafür steht Substanz und Echtheit bei mir ganz oben.

Ziele scheitern nicht an dir, sondern am System deiner Marke (5 Schritte für KMU)

  • Autorenbild: Paul Stolle
    Paul Stolle
  • 20. Jan.
  • 19 Min. Lesezeit





Ziele scheitern nicht an dir, sondern am System deiner Marke


Jahresanfang. Neue Ziele, neue Energie, neue Motivation. Und drei Monate später ist bei vielen wieder alles verpufft. Nicht, weil die Ziele schlecht waren. Sondern weil sie im luftleeren Raum standen. Keine Struktur, kein System, keine Routine. Nur Wunschdenken. Genau da liegt das eigentliche Problem. Ziele scheitern fast nie an mangelnder Disziplin. Sie scheitern daran, dass sie nicht in ein tragfähiges System eingebettet sind. Und das gilt für Menschen genauso wie für Marken.


Eine Marke ohne System lebt von Hoffnung. Eine Marke mit System baut auf Alltag. Auf Wiederholung. Auf Klarheit. Auf einem Rhythmus, der auch dann trägt, wenn gerade niemand motiviert ist.

Paul bringt dafür ein starkes Bild ins Spiel: Statt sich an Zahlen festzuhalten, denkt er sich in eine Identität hinein. Nicht «Ich will dieses Jahr 50 Workshops machen», sondern: «Ich bin der Typ für Markenworkshops.» Das ist kein esoterischer Trick, sondern ein psychologischer Hebel. Identität wirkt stärker als Zahlen. Wer sich als etwas versteht, handelt automatisch anders. Entscheidungen werden klarer. Prioritäten sortieren sich fast von selbst. Zahlen können frustrieren. Identität gibt Richtung.


Aber – und das ist Vinz’ wichtiger Punkt – Identität allein reicht nicht. Du kannst dir hundertmal sagen, dass du sportlich bist. Wenn du keinen Trainingsplan hast, bleibst du trotzdem auf dem Sofa sitzen. Darum braucht es beides: Vision und System. Oder wie Vinz es formuliert: Vision ist das Grosse, Emotionale. Mission ist das, was es im Alltag umsetzbar macht. Nur eines von beiden bleibt immer unvollständig.



Schritt 1: Eine ehrliche Bestandesaufnahme


Bevor du irgendetwas verändern kannst, musst du wissen, wo du stehst. Und zwar nicht beschönigt, nicht dramatisiert, sondern ehrlich. Was läuft wirklich gut? Womit bist du zufrieden? Worauf kannst du stolz sein? Und gleichzeitig: Was läuft nicht gut? Wo lügst du dir vielleicht selbst etwas vor? Wo sieht es nach aussen stabil aus, ist aber innen fragil? Wo funktionieren Prozesse nicht mehr, aber niemand spricht es aus?


Diese Ehrlichkeit betrifft nicht nur Zahlen, sondern auch emotionale und strategische Themen. Die Positionierung. Die Stimmung im Team. Die Klarheit im Markt. Wenn du den Status quo nicht akzeptierst, kannst du ihn nicht verändern. Alles andere ist Kosmetik.


Und ganz wichtig: Diese Übung wirkt am stärksten im Team. Nicht allein am Schreibtisch. Sondern im Gespräch. Mit den Menschen, die Verantwortung tragen. Mit denen, die im Alltag die Marke leben. Denn oft klaffen Wahrnehmung und Realität auseinander. Die Geschäftsleitung glaubt, alles sei klar. Das Team weiss nicht, wofür die Marke eigentlich steht. Und genau dort entstehen langfristig die echten Probleme.



Schritt 2: Den Wunschzustand definieren


Jetzt kommt das Bild der Zukunft. Aber nicht als riesige To-do-Liste, sondern reduziert. Drei bis fünf Bereiche. Mehr nicht. Lieber weniger, dafür richtig. Das können Umsatzthemen sein. Das kann Teamzufriedenheit sein. Das kann Sichtbarkeit sein. Das kann Positionierung sein. Das kann der Arbeitsalltag sein.


Die entscheidende Frage ist nicht nur: Was wollen wir erreichen? Sondern: Warum ist das wichtig? Was wird dadurch besser? Für das Team? Für die Marke? Für den Alltag? Ohne dieses Warum bleibt jedes Ziel leer. Ein Umsatzziel ohne Bedeutung erzeugt Druck. Ein Ziel mit Sinn erzeugt Energie.


Wenn dieses Warum fehlt, entsteht Frust. Dann erreicht man Ziele und fragt sich: Und jetzt? Oder man verfehlt sie und weiss nicht, was eigentlich verloren gegangen ist. Klarheit über den Zweck ist genauso wichtig wie das Ziel selbst.



Schritt 3: Das Worst-Case-Szenario zulassen


Das ist Vinz’ «Geheimtrick». Und er ist so unbequem wie wirksam. Was ist das schlimmste Szenario, wenn du nichts änderst? Wenn alles bleibt, wie es ist? Wenn Probleme weiter ignoriert werden? Wenn Klarheit weiter fehlt? Wenn Überlastung wächst? Wenn die Marke austauschbar bleibt?


Veränderung entsteht selten aus Hoffnung. Sie entsteht aus Abneigung. Aus dem inneren «So will ich es auf keinen Fall». Wenn du nur das Wunschbild kennst, bleibt alles weich. Wenn du auch das Angstbild zulässt, werden Entscheidungen scharf. Dann bekommt jeder kleine Schritt Gewicht.


Im Sport funktioniert das genauso: Machst du heute etwas, bist du einen Schritt näher am Wunschbild. Machst du nichts, bist du einen Schritt näher am Worst Case. Simpel. Und brutal ehrlich. Aber genau deshalb so wirksam – auch für Marken.


Schritt 4: Vom Ziel zum System


Hier liegt der Kern der ganzen Folge. Nicht: Was willst du erreichen? Sondern: Was musst du regelmässig tun, damit es fast automatisch passiert?


Frag dich nicht: «Was will ich dieses Jahr erreichen?» Frag dich: «Was muss ich wöchentlich tun, damit es fast automatisch passiert?»

Im Branding kann das heissen:

  • Jede Woche bewusst Zeit für Markenreflexion einplanen

  • Regelmässige Gespräche im Team über Richtung, Haltung und Fokus

  • Feste Content-Routinen statt ständiger Improvisation

  • Klare Feedbackschleifen, intern wie extern

  • Konsequente Priorisierung: lieber wenig richtig als alles halb


System schlägt Motivation. Immer. Motivation ist ein Bonus. Systeme sind die Basis. Wenn dein Kalender dein Ziel nicht widerspiegelt, ist dein Ziel nur ein Wunsch.


Vinz bringt dafür ein simples Beispiel: ein Anruf pro Tag. Nicht heroisch. Nicht spektakulär. Aber über ein Jahr sind das 300 Gespräche. Und irgendwann kippt die Kurve. Exponentiell. Genau so entstehen Wirkung und Stabilität.



Schritt 5: Dranbleiben, auch wenn niemand zuschaut


Der banalste Punkt. Und der wichtigste. Anfangen. Dranbleiben. Durchziehen. Nicht, wenn es Spass macht. Nicht, wenn Applaus kommt. Sondern genau dann, wenn es normal wird. Wenn es langweilig wird. Wenn niemand hinschaut. Oder wie Vinz es sagt:


Ziele erreichst du nicht, weil du sie dir wünschst. Sondern weil du bereit bist, sie in kleine, ehrliche Schritte zu zerlegen und sie genau dann umzusetzen, wenn niemand zuschaut.

Warum Marken an Zielen scheitern


Weil sie Ziele mit Erfolg verwechseln, Identität mit Zahlen verwechseln und Systeme mit Motivation verwechseln. Eine Marke wächst nicht, weil sie etwas will. Sie wächst, weil sie etwas tut. Jeden Tag, still, unspektakulär. Und genau das ist Markenarbeit: nicht gross denken, sondern klar handeln.


Vision ohne Mission bleibt ein Traum


Vielleicht ist das der sauberste Abschluss:

Vision ist das Grosse, Emotionale.

Mission ist das System dahinter.


Nur Vision macht dich zum Träumer. Nur System macht dich zum Roboter. Erst zusammen entsteht eine Marke mit Richtung und Bodenhaftung.


Takeaways (Was gute Ziele ausmacht)


  • Ziele scheitern nicht an Disziplin, sondern an fehlenden Systemen. Ohne Routine bleibt jedes Ziel Theorie.

  • Identität wirkt stärker als Zahlen. „Ich bin der Typ für …“ verändert dein Handeln nachhaltiger als jede Zielvorgabe.

  • Ehrlichkeit ist der Startpunkt jeder Markenentwicklung. Ohne echten Blick auf den Status quo baust du auf Illusionen.

  • Worst-Case-Denken schafft Klarheit. Nicht aus Angst, sondern aus Verantwortung.

  • System schlägt Motivation. Immer. Motivation kommt, wenn das System wirkt – nicht umgekehrt.


Jetzt reinhören, um Ziele umzusetzen


Wenn du das Gefühl hast, deine Ziele scheitern nicht an dir, sondern an fehlender Struktur, dann ist diese Folge Pflicht. Sie zeigt dir, warum Marken nicht durch Visionen wachsen, sondern durch Systeme. Und warum Klarheit im Alltag wichtiger ist als jedes ambitionierte Jahresziel.











Bildtext: Hab Ziele mit System


Das Transkript zu E076

Vinz:

Liebe Paul, liebe Fans – gemeint. Jahresstart, neue Ziele, neue Energie. Äh … drei Monate später ist die ganze Scheisse wieder verpufft, würden wir so sagen. Nicht weil die Ziele unbedingt schlecht sind, sondern weil irgendwie kein gescheites System da ist. Man kennt es ja, wir alle kennen es. Und das Problem ist nicht das Ziel, sondern dass es eher im luftleeren Raum steht. Also keine Struktur, eher Wunschdenken. Alles ist schwammig.


Um dieses Thema soll es heute gehen. Wieder mal aus der Praxis. Heute will ich zeigen, wie man für seine Marke, für 2026, klare Ziele definiert. Und wie kommt man aber auch ins Machen, über das wir immer geredet haben? Damit man heute in einem Jahr – oder wenn man die Folge halt auch später hört – einfach weiter ist und stolz zurückblicken kann und sagen kann: Scheisse, 2026 war mein Jahr.


Kurze Frage: Hast du irgendein Ziel definiert für dich dieses Jahr, einfach so mal ins Blaue?


Paul:

Willkommen zu «Mach mal Marke», dem einzigen deutschsprachigen Branding-Podcast ohne Bullshit. Spass.


Ist alles privat, darf ich nicht teilen. Spass. Ich habe mir dieses Jahr das zu Herzen genommen, weil ich es bei Patrick Schnitzler gesehen habe. Der macht Content, als hätte er schon 500’000 Follower. Ist da, glaube ich, auch auf dem besten Weg dahin und macht da echt sehr gute Sachen. Kann man gerne mal reinfolgen auf Instagram.


Der hat gesagt: Ziele sind so die eine Sache. Viel wirkungsvoller ist, sich in eine Identität reinzudenken als in stupide Zahlenziele. Und das habe ich mir echt zu Herzen genommen. Ich habe mir nämlich für dieses Jahr ganz klar gesagt: Ich bin der Typ mit Markenworkshops. Ich lebe das, ich brenne dafür, also muss ich es jetzt auch einfach sein. Ich wachse also in die Identität rein. Und dadurch wird alles andere folgen und kommen, was dafür wichtig ist. Indem ich mich da rein empfinde, wenn man so will.


Und das funktioniert auf einer psychologischen Ebene viel effektiver, als klare Ziele zu sagen, ich mache dieses Jahr, keine Ahnung, 50 Workshops, die ich mir vorgenommen habe. Das wäre ein Ziel und das wäre nämlich frustrierend, wenn ich nach drei Monaten merke: Schaffe ich nicht, und ich muss mein Ziel neu definieren.


Und was anderes ist eben zu sagen: Ich bin der Typ für Markenworkshops. Ich bin jetzt froh, wenn ich coole Workshops am Anfang des Jahres machen kann. Und wenn sich das innerhalb eines Jahres so entwickelt, dass es nach Ende des Jahres mehr werden oder weniger, längere Workshops oder kleinere Workshops, mit mehr Menschen, mit weniger Menschen, dann entwickelt sich das alles automatisch hin zu dem, was ich sein will – und nicht zu den Zielen, die ich mir aufgeschrieben habe.


Hey, und das fühlt sich gerade richtig gut an. Danke, Patrick, falls du das hörst. War ein sehr, sehr wichtiger, einsteigender Tipp. Eigentlich was ganz Selbstverständliches, aber es ist immer wichtig, das nochmal von aussen zu hören. Wie geht es dir denn mit dem ganzen Zielthema?


Vinz:

Ja. Ich habe schon x Sachen ausprobiert. Aber das, was du angesprochen hast, ist quasi der Identitätsshift. Das hat ja auch viel mit Manifestieren zu tun. Es ist ja eigentlich im Kern auch etwas, das sehr gut funktioniert. Aber ich habe gemerkt: Es ist nur ein Teil davon.


Letztes Jahr habe ich auch mit gewissen Sachen angefangen. Ein Beispiel: das Sportthema, das ich intensiv mache. Wenn man sich selber immer sagt, ich bin sportlich, dann handelst du automatisch danach. Aber du musst ja trotzdem konkret wissen, was du auch machst.


Darum sage ich: Jawohl, sehr guter Input, aber das ist nur ein Teil des grossen Ganzen. Ich habe für heute wirklich fünf klare Schritte mitgenommen, die eigentlich jeder umsetzen kann, wenn er Bock hat. Soll ich einfach mal loslegen?


Es ist natürlich wie im Branding auch: Eigentlich geht es ja immer ums Gleiche, wenn man irgendetwas voranbringen will. Und jetzt vor allem: Man kann es für sich selber anwenden, aber natürlich auch für seine Marke. Am Anfang ist es immer wichtig, sich zu fragen, wo ich genau stehe. Einfach einmal eine knallhart ehrliche Bestandesaufnahme machen. Bevor du nicht weisst, wo du stehst, kannst du auch nicht wissen, wohin du willst. Du musst ja irgendwo einen Vergleich haben. Man kann fast sagen: Wenn du die Ist-Situation nicht kennst, dann baust du deine Ziele auf Sand. Das ist halt einfach nicht stabil.


Paul:

Sehr gut, erzähl. Jaja, du darfst reingehen.


Vinz:

Und konkrete Leitfragen, die ich hier zum Beispiel mal aufgeschrieben habe, wären: Was läuft aktuell wirklich gut? Mit was bist du happy? Hast du gute Angestellte? Hast du, keine Ahnung, ein gutes Produkt? Was auch immer. Selbsterklärend.


Paul:

Das fällt dir natürlich leicht, weil du das Dankbarkeits-Journal führst. Und ich glaube, das ist alleine von der Einstellung her ein extremes Tool. Wenn man das eine Weile durchhält und ein paar Monate macht, kommt man ja automatisch in das – ich sag das böse M-Wort – Mindset rein, dass man Dinge einfach anders wahrnimmt und anders sieht.


Und alleine dieses «Ich gehe anders mit Situationen um, weil ich sie anders wahrnehme, weil ich es trainiert habe» ist ein riesengrosser Faktor, etwas schätzen zu können. Und dieses Thema Wertschätzung ist auch ein sehr spannendes Thema. Da könnten wir fast nochmal eine eigene Folge drum machen, weil damit können Marken stehen und fallen.


Vinz:

Genau. Ja. Mhm.


Die zweite Frage ist das Gegenteil: Was läuft nicht gut? Ehrlich sein. Der dritte Punkt ist: Wo lügst du dir vielleicht selbst etwas vor? Also hier beleuchte die ersten zwei Sachen wirklich nochmal.


Paul:

Ich glaube, in Deutschland fällt das vielen Menschen leichter.


Vinz:

Ist denn wirklich alles so rosig, wie du meinst? Oder ist denn wirklich alles so schlecht, wie du es denkst? Also wirklich das nochmal hinterfragen.


Als vierten Punkt habe ich noch aufgeschrieben: Was funktioniert vielleicht nach aussen, aber nach innen nicht? Also keine Ahnung: Vielleicht hast du einen mega schönen Auftritt, deine Kommunikation ist on point, du hast genug Kunden und so weiter. Aber läuft es dann auch intern? Bist du die ganze Zeit am Rackern oder brennen deine Leute aus? Oder alle sind unzufrieden? Oder du hast jährlich einen Mitarbeiterwechsel von 50 %? Das sind ja klare Zeichen.


Es geht einfach darum, einen knallharten Spiegel zu haben und ehrlich zu sein. Weil wenn du das schon nicht hast, dann ist alles anders, als es auf dem Papier aussieht.


Paul:

Ja.


Vinz:

Genau. Und die Ehrlichkeit gilt nicht nur für Fakten, also für Zahlen, sondern auch für emotionalere Dinge, schwammige Dinge, auch strategische Dinge. Zum Beispiel die Positionierung: Wie läuft es im Team, sind sie happy oder nicht? Gibt es Prozesse, die schon veraltet sind und niemand hinterfragt? Alle regen sich darüber auf, und niemand hat die Eier, es mal auszusprechen. Oder generell die Klarheit im Markt: Sind wir noch on point?


Und da kannst du einfach sagen: Wenn du den Status nicht akzeptierst, kannst du ihn auch nicht verändern.


Paul:

Vor allem wenn du nicht akzeptierst, dass der Status quo nicht gut ist. Ich glaube, der entscheidende Punkt ist: Klar kann man die Übung alleine machen, machst du aber am besten mit deinem Team. Mach’s am besten mit Menschen, die entscheiden müssen, und mach’s am besten mit der Person, der der ganze Bums da draussen gehört.


Die Frage ist ja ganz oft: Wer hat welche Wahrnehmung? Und es kann durchaus sein, dass du als Chef oder Chefin das Gefühl hast, das läuft ja rund, alle wissen ja, worum es geht. Und wenn du dann wirklich mit den Menschen redest und mal rausfindest, was hält sie auf, was beschäftigt sie, und es kommt raus: Es weiss eigentlich niemand so genau, wo wir positioniert sind – oder einer sagt, wir sind da positioniert, und dann stellt man fest: Ich dachte immer, wir werden ganz woanders wahrgenommen – dann hat man ein echtes Problem.


Dann darf man da auch ehrlich reingehen und sagen: Hey, auch wenn es gerade gut läuft, das hält uns zukünftig auf. Das kann zu einem echten Problem werden. Genauso aber umgekehrt auch mit dem positiven Ding: Es gibt nichts Schöneres, als zu erfahren, welche einzelnen Punkte das Leben für die Menschen im Unternehmen reicher machen.


Und das sind manchmal ganz banale Sachen, die du selber gar nicht auf dem Schirm hast. Und manchmal sind es auch Dinge, die sie vermissen.


Allein diese zwei Punkte zu besprechen, kann einen ganzen Tag füllen, je nachdem wie umfangreich man das macht. Aber das miteinander zu tun, in einem ehrlichen Gespräch, braucht natürlich einen Raum, der Sicherheit ermöglicht. Nicht jeder traut sich sofort vor Chefin oder Chef, sich zu öffnen und frei seine Gedanken zu äussern. Gerade bei Abhängigkeitsverhältnissen ist das oft problematisch.


Aber wenn man es schafft, eine gute Dynamik reinzubringen, Wertschätzung zu vermitteln und Sicherheit auszustrahlen, kann das ein richtig schöner Prozess sein, der ein Team zusammenbringt. Weil man Menschen durch so ein Zusammenkommen das Gefühl gibt: Man hört sie, man versteht sie, man sieht sie. Und man findet gemeinsam einen Umgang. Darum geht’s ja.


Vinz:

Genau. Der Schritt zwei von diesen fünf wäre das, was du vorhin angesprochen hast: den Wunschzustand definieren. Oder eben ein klares Bild der Zukunft schaffen. Oder, wenn man alleine ist, hinterfragen, welche Person ich sein will. Und im Unternehmen wirklich ein klares Bild vor Augen zeichnen. Wie soll es denn sein?


Meine Meinung ist: Lieber weniger, dafür richtig. Also ich habe jetzt einfach gesagt: drei bis fünf Bereiche, mehr nicht. Und diese wirklich klar definieren.


Ein Beispiel kann sein: ein klares Umsatzziel. Das kann auch sein. Oder das Team: Teambefinden. Bist du vielleicht aktuell alleine? Willst du in einem Jahr zwei Angestellte haben? Oder geht es um Teamspirit?


Oder Sichtbarkeit: Willst du regional bekannt sein in deiner Branche? Oder ausserhalb deiner Branche relevanter sein? Oder willst du deine Positionierung schärfen: Für was soll deine Marke stehen? Willst du das in Angriff nehmen?


Oder generell einfach den Arbeitsalltag neu gestalten. Vier Tage pro Woche, Umstrukturierung, was auch immer. Also da wirklich drei bis fünf klar definierte Zielzustände: Wie soll es in einem Jahr laufen?


Paul:

Plus: Das würde ich gerne noch hinzufügen. Warum ist das für das Unternehmen wichtig oder für die Marke oder für die Person, die das Ziel setzt? Denn wenn das fehlt und man hat dann wirklich nur als Ergebnis das reine Umsatzziel, dann geht jeder anders damit um.


Dann ist das für den einen Druck, der dieses Umsatzziel erreichen muss, und für die andere ist es zu leicht. Für den nächsten ist es komplett unklar, warum man das überhaupt machen soll, was dahinter steht.


Je klarer man macht, was man erreichen will als Marke mit den einzelnen Zielen – und warum das wichtig ist – und warum das vielleicht dazu führt, dass es dem Team besser geht oder dem Unternehmen besser: Was heisst das überhaupt konkret? Und was für einen Zustand erreichen wir dann damit? Was sind die nächsten Schritte, die darauf folgen? Darüber kann man wieder einen ganzen Tag reden. Und es ist wichtig, dass es darüber Klarheit gibt.


Sonst gibt es am Ende grossen Frust, warum man die Ziele nicht erreicht hat. Und gleichzeitig die Frage: Was wäre denn passiert, hätten wir sie erreicht? Wie sähe dann die Welt aus? Und wie geht es jetzt überhaupt weiter? Da bleibt sonst ganz viel unklar.


Vinz:

Ich finde das einen guten Punkt. Warum? Genau.


Der dritte Punkt ist ein bisschen mein Geheimtrick. Den habe ich auch letztes Jahr kennengelernt und mir hat er persönlich extrem geholfen. Und zwar: das komplette Gegenteil von Punkt 2.


Du stellst dir das Worst-Case-Szenario vor. Du definierst wirklich: Was ist das beschissenste Szenario in den Bereichen, die man vorher definiert hat? Also keine Ahnung: katastrophaler Umsatz, alle Mitarbeitenden kündigen, völlig ausbrennen, Burnout, was auch immer. Du gehst unter in der Konkurrenz, gehst bankrott. Was ist das Schlimmste für dich oder für die Marke?


Es klingt mega krass, aber ich habe das selber ausprobiert. Mir hat es mega geholfen. Die meisten setzen Ziele aus einer Hoffnung heraus. Aber Veränderung entsteht eigentlich erst aus Abneigung. Wenn du beide Bilder vor Augen hast, wird jede Entscheidung viel klarer.


Das ist schon nur im Sport so: Wenn du beide Bilder vor Augen hast, kannst du sagen: Wenn ich jetzt Sport mache, bin ich einen Schritt näher bei meiner Wunschvorstellung. Wenn ich keinen Sport mache, bin ich wieder einen Schritt näher an meiner Worst-Case-Vorstellung, an der Angstvorstellung. Das ist etwas so Simples, aber so machtvoll. Vor allem für Marken ist das extrem hilfreich. Unbequem, aber wirkungsvoll.


Paul:

Angst. Ja.


Da muss ich gerade an Zukunftsbilder denken, weil das da eine grosse Rolle spielt. Da entwickelt man Zukunftsbilder eigentlich auf ähnliche Art und Weise, dass man überlegt, was im besten Fall entstehen kann und was im schlechtesten Fall. Und da kann man den Massstab bestimmen: Passiert das nächstes Jahr oder ist es in fünf Jahren oder in zehn Jahren?


Je nachdem, wie realistisch man sich diese Bilder ausmalt, also auch zu sagen: Im Worst Case, was passiert, wenn ich das alles nicht mache, wenn das alles weg ist? Dann auch zu hinterfragen: Wie geht es mir damit? Wie geht es der restlichen Welt damit? Also mehrere Faktoren aufmachen, dass man am Ende ein ganzheitliches Bild hat.


Dann kann man damit umgehen und sagen: Wenn wir jeden Tag ein kleines bisschen etwas tun, summiert sich das über die Zeit so stark, dass wir unser Ziel erreichen. Und umgekehrt: Wenn wir jeden Tag nichts dafür tun, bleiben wir nicht nur auf dem Stand, wir werden sogar jeden Tag ein kleines Stückchen schlechter ohne unser Zutun.


Und da gehen die beiden Bilder extrem auseinander. Man will natürlich beim Positiven rauskommen.


Und das sind manchmal Ziele, die zu gross sind, um sie zu erreichen. Also es kann auch bei Umsatzzielen der Fall sein, dass man sagt: Wie sollen wir das denn schaffen? Wenn man das dann aber rückwärts spielt …


Ja, okay, dann mach ich nicht weiter. Mach du.


Vinz:

Genau, das ist der nächste Punkt. Und zwar: vom Ziel zum System. Das ist das, was ich vorhin gesprochen habe. Es ist mega gut, wenn du dir das Wunschszenario vorstellst oder dich in eine Person versetzt. Aber du brauchst ein System. Du brauchst eine Routine. Und das hat mir auch extrem geholfen.


Und zwar: Das grosse, schwammige, Heroische in klare, umsetzbare, kleine Schritte übersetzen. Im Branding-Bereich: Frag dich nüchtern, was musst du täglich oder wöchentlich machen? Was ist der kleinste minimale Aufwand, der dich langfristig immer zu deiner Wunschvorstellung bringt?


Das könnte sein: Jede Kalenderwoche wird zwei Stunden im Team über Positionierung geredet. Oder die wird erarbeitet. Oder es gibt einen klaren Content-Tag in der Woche, wo man mögliche Themen bespricht oder auch umsetzt. Es gibt regelmässige Feedback-Gespräche im Team, um die Marke weiterzuentwickeln. Oder generell regelmässige Reflexion. Also: Was ist minimal umsetzbar?


Paul:

Hauptsache regelmässig, ne?


Vinz:

Genau. Ich kann das von mir persönlich sagen: Bei mir ist das zum Beispiel wirklich jeden Tag ein gewisser Anruf. Krass gesagt könnte ich sagen: Wenn ich heute keinen Bock habe, dann sage ich einfach, ich muss einfach einen Scheiss-Anruf machen und dann habe ich Freude den Rest des Tages.


Über das Jahr waren das etwa 300 Anrufe. Mittlerweile bin ich auch nicht mehr so ein Noob in Akquise, darf ich von mir sagen. Es summiert sich, und die Kurve geht irgendwann so hoch. Exponentiell. Und das ist mit allem so.


Paul:

Ja, das ist ja genau wie bei uns mit dem Podcast. Jede Woche zwei Folgen. Auch das summiert sich. Jede Woche ein Blogbeitrag. Auch das summiert sich. Jeden Tag Content. Auch das summiert sich. Es ist immer die Summe aller Teile.


Und wenn man bei denen reinschaut, die es geschafft haben, in Anführungszeichen von aussen betrachtet, dann ist es auch da immer ein Prozess. Das sind immer viele kleine Schritte, die dazu geführt haben, dass sie jetzt richtig gut sind oder richtig bekannt oder was auch immer.


Das ist nicht dieses «über Nacht bekannt werden». Und das ist vielleicht heutzutage der grösste Trugschluss, dass man durch TikTok wirklich über Nacht berühmt werden kann durch Algorithmen. Aber in den meisten Fällen, wenn man sich anschaut, wer in seinem Metier richtig, richtig gut ist, geht es nur über viele kleine Schritte.


Und wenn du über Nacht einen grossen Kunden gewinnst, dann hast du nämlich genau das gleiche Problem: Entweder du machst jeden Tag ein kleines bisschen oder du hast über Nacht einen grossen Kunden und bist komplett davon abhängig. Das ist auch nicht der Idealzustand. Routinen aufbauen, das ist der entscheidende Punkt.


Vinz:

Ja. Der fünfte Punkt, und das ist eigentlich der banalste, aber gleichzeitig der wichtigste: anfangen, dranbleiben und einfach durchziehen. Egal ob man Bock hat oder nicht, weil System immer Motivation schlägt. Motiviert bist du ja eigentlich erst, wenn du siehst, dass es klappt. Wenn es positive Ergebnisse bringt. Aber bevor das passiert, musst du ja machen. Oder?


Paul:

Ja. Ja. Und das geht nur über Routinen.


Und ich glaube gerade so zum Jahresanfang, weil du ja auch meintest: Nach drei Monaten ist bei den meisten Schluss. Man sagt ja oft, nach drei Monaten hast du eine Routine drin, dass sie auch bleiben kann. Aber wenn du dir nur das Ziel der drei Monate gibst, zu sagen: Ich will das drei Monate durchhalten, ist immer die Frage: Was passiert dann nach dem dritten Monat?


Machst du weiter? Baust du es aus? Wie gehst du damit um? Für viele, die sich an Zielen orientieren, ist ja oft das Problem, dass sie sich freuen, wenn sie das Ziel erreichen, und danach kommt die grosse Leere.


Man kennt es von Unternehmen, die ihre erste Million gemacht haben: Dann hast du die erste Million – aber wie geht es weiter? Oder von Sportlerinnen und Sportlern, die ihr grosses Turnier gewonnen haben: Am Tag danach ist die grosse Frage, wie man damit umgeht. Und welche Routine man weiterzieht, auch wenn man sie schon «durchgespielt» hat.


Da geht es wirklich ums Dranbleiben. Das ist die eigentliche Kunst.


Vinz:

Das ist ja eigentlich auch schon …


Das ist auch noch ein persönlicher Hack. Wir Menschen sind ja so gestrickt, egal ob persönlich oder im Business: Du hast ein Ziel und du willst es möglichst schnell erreichen. Du willst grinden und am Ziel sein. Aber das ist ja genau das, was du gesagt hast, nur schon mit Sportlern.


Es ist mittlerweile bewiesen, dass der Erstplatzierte bei einem Wettkampf schneller wieder unglücklich ist als zum Beispiel der Zweite oder sogar der Dritte. Denn die haben immer noch das Ziel vor Augen und eifern immer noch dahin.


Und dort ist eigentlich der einfachste Trick, das Ganze, was man verfolgt – sei es businesstechnisch oder persönlich – nicht als A-bis-B-Spaziergang zu sehen, sondern als Wanderung, als Erkundung. Weil es gibt immer etwas Neues. Und wenn man halt wirklich dem saudoofen Spruch glaubt, der Weg ist das Ziel, dann wird man immer etwas haben, das man weitermachen kann. Und das ist etwas extrem Schönes.


Und eben so quasi: die Schönheit im … ja … im japanischen … ich weiss nicht … Philosophie. Die Schönheit im Unperfekten finden. Im Nichtfertigen. Das ist etwas unglaublich Machtvolles.


Paul:

Ich glaube, da könnte man eine eigene Folge dazu machen, zu den ganzen japanischen Sachen. Viele kennen ja Ikigai als Prinzip, seine innere Mitte zu finden, mit der man einerseits Geld verdienen kann, der Welt etwas Gutes tut und Erfüllung findet in dem Ganzen.


Es hat aber auch bei all den anderen Bereichen jeweils einen treffenden Begriff dafür. Die haben es irgendwie geschafft, das Leben ziemlich effizient durchzuspielen – auf ihre Art und Weise, mit ihrer Kultur. Es sind viele Dinge, wo sie anders über das Leben nachdenken. Ich durfte mal ein halbes Jahr in Japan leben. Das ist schon faszinierend, festzustellen, wie viel Kultur bei allem mitschwingt und auch die Liebe im Detail liegt – und immer auch eine Wertschätzung.


Wie gesagt: Wertschätzung ist vielleicht echt mal für eine eigene Folge geeignet, weil da viel dahinter steckt.


Vinz:

Ja, magst du noch was sagen? Sonst komme ich zu meinem Abschlusssatz. Mh.


Paul:

Also ich glaube, wir konnten gemeinsam alle Aspekte zusammentragen, die eine Rolle spielen. Ich finde es entscheidend, dass man sich nicht nur an reinen Zielen oder Zahlen festhält, sondern dass man die Frage klärt, was wirklich dahinter steht.


Und wenn ich im Umkehrschluss an den Anfang zurückdenke und sage, mein Ziel ist, diese Identität zu erschaffen, kann ich mir trotzdem Umsatzziele darunter legen, also irgendwelche Zahlen oder bestimmte Dinge. Aber ich weiss, warum ich das mache – was wirklich als höherer Wert, höheres Ziel dahinter steckt.


Und ich glaube, das ist ein Schlüssel, Ziele erreichen zu können. Weil man dann einen emotionalen Antrieb hat. Und ganz ehrlich: Eine Zahl ist kein emotionaler Antrieb. Auch sich davon etwas kaufen zu können, ist reiner Konsum. Es ist eher die Frage: Wie geht es mir damit?


Und auch dafür braucht es Räume, die man eröffnen kann. Wenn wir das alles erreicht haben, Ende des Jahres, auch unsere Sachen mit dem Podcast: Wie geht es uns dann damit? Was finden wir darin für eine Erfüllung? Das ist die eigentliche spannende Frage.


Und da würde ich auch sagen: Dieses Jahr sind wir eher nochmal mehr Markentherapeuten in der Hinsicht, weil es spannend ist, Unternehmen auf dem Prozess zu begleiten. Es ist sehr viel miteinander reden und ins Gespräch kommen und eine neue Art Offenheit darüber zu lernen für Unternehmen. Ich freue mich drauf.


Vinz:

Mhm. Ja, in mir auch. Zu dem, was du gerade noch gesagt hast, ergänzenderhalben: Du kannst es ja so vergleichen, wenn dein grosses Ziel die Vision ist, dann ist eben das System dahinter die Mission.


Vielleicht einfach nochmals zum Sagen: Vision ist das Grosse, das Emotionale. Und Mission sind die klaren, umsetzbaren Systeme, die auch messbar sind. Ich finde: Nur eines von beiden ist einseitig. Wenn du beides hast, dann hast du beides.


Ja, ich glaube.


Paul:

Wenn jemand Anmerkungen hat und das Gefühl hat, hey, da fehlt ein ganz entscheidender Punkt, lasst uns das bitte wissen. Wir tragen ja alles zusammen hier in einem Podcast, was uns geholfen hat, was wir mitgenommen haben, was wir so gesehen haben am Wegesrand, und bringen das hier mit ein.


Falls es noch mehr Gedanken gibt, berechtigte Kritik oder Inspirationen: Kommt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns drauf. Hinterlasst gerne Kommentare. Liked das Ganze, wenn es euch gefallen hat, teilt es mit den Personen, die es interessieren könnte, oder schreibt uns eine persönliche Nachricht, dass wir mal miteinander reden. Dann machen wir das sehr, sehr gerne. Freuen uns darauf.


Vinz:

Genau. Ja, ich habe jetzt noch meinen Abschlusssatz, den ich auch noch nicht gesagt habe. Und zwar: Paul, Ziele erreichst du nicht nur, weil du sie dir wünschst, sondern weil du bereit bist, sie in kleine, ehrliche Schritte zu zerlegen und sie dann auch genau dann umzusetzen, wenn eben niemand zuschaut.


Paul:

Ja, unbedingt.


Vinz:

Ich habe fertig.


Paul:

Das war sehr schön zusammengefasst. Aber dieses «auch machen, wenn niemand zuschaut», das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Merken, einrahmen, markieren und dann einfach machen.


Vinz:

Wir müssen wirklich diesen Horakalender machen für dieses Jahr.


Paul:

Du bist uns noch den Kalender für letztes Jahr schuldig. Wir kriegen die Wochensprüche schon noch zusammen. Ist es nicht. Sage nichts.


Vielen Dank für das Thema. Das passt zum Jahresanfang. Wir wünschen euch allen ein schönes Jahr und hoffen, ihr macht Marke. Bis dahin. Ciao.


Vinz:

Genau. Und gibt’s jede Woche so ein Speedo-Bild von dir.


Genau, bis bald und bis zum nächsten Mal. Ciao.


Paul:

Vielen Dank fürs Zuhören. Teilt die Folge gerne mit allen, die es interessieren könnte. Liked das Ganze und hinterlasst Bewertungen bei Spotify oder Apple Podcasts, denn das hilft uns in Zukunft sehr weiter. Danke fürs Dranbleiben, mitgemacht, und bis bald. Ciao.


 
 
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